Download Begriffe

ADSL

Das ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) oder auch "asymmetrischer, digitaler Teilnehmer-Anschluss" ist die DSL Technik, die zur Zeit am häufigsten als DSL-Internetverbindung (Breitbandanschluß) bei privaten Anwendern eingesetzt wird.

 

Asymetrisch deshalb, weil Downstream (Download) und Upstream (Upload) mit verschiedenen Datenraten gesendet werden. Hintergrund war die Überlegung, das private Anwender eher mehr Daten auf Ihren PC downstreamen (downloaden, herunterladen) als upstreamen (uploaden, hochladen auf Server im Internet oder fremden PC).

 

Der Vorteil dabei ist, dass die physikalischen Transportwege (Telefon- (Kupfer) Leitung) optimal genutzt werden und nicht im Upstream-Bereich z.B. überbucht und damit blockiert werden.
Damit sich das Telefon und die (A)DSL-Internetverbindung nicht überlagern werden die beiden Frequenzbereiche (Telefon und DSL) durch eine Frequenzweiche, den sogenannten Splitter, getrennt.
Gleichzeitiges Nutzen des Telefons und des Internets ist somit möglich.

 

In Deutschland sprach man bisher von der "ADSL-over-ISDN"- Technik, die es ermöglicht auf zwei unterschiedlichen Bändern über die herkömmlichen ISDN Kupfer-Telefonleitungen einerseits einen Downstream-Kanal und andererseits einen Upstream-Kanal zur Verfügung zu stellen.
Die bisher noch weit verbreitete Technik ermöglicht einen Downstream von bis zu 16 MBit/s und einen Upstream von bis zu 1125 kBit/s.

 

Mit der neueren ADSL2+ Technik sind dann höhere Raten von bis zu 25 MBit/s Downstream und 3,5 MBit/s Upstream möglich. Steigern läßt sich die Bandbreite nur noch mit der VDSL - Technik.

Zuletzt aktualisiert am 09.07.2011 von ZUDO.

Zurück

Einen Kommentar schreiben