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Download Begriffe
Unter Bandbreite im Sinne der digitalen Übertragung von Daten (z.B. DSL) ist ein Frequenzbereich oder auch Frequenzband zu verstehen, in dem die eigentlichen Daten (oder auch Datenpakete) von einem Sender zu einem Empfänger übertragen werden.
Dieser Frequenzbereich wird in Hertz (Hz) gemessen/angegeben. Bandbreite darf nicht mit "Datenmenge" verwechselt werden, sie ist lediglich ein Hinweis auf die zur Verfügung stehende Datenübertragungsrate. Allerdings hängt diese Übertragungsrate expliziet mit der Menge der zu übertragbaren Daten von Sender zu Empfänger in Abhängigkeit von der Zeit zusammen (z.B. bit/sekunde).
ADSL (fast jeder private DSL-Anschluss nutzt die ADSL -Technik) verwendet für seine Bandbreite z.B. den Frequenzbereich von 138 kHz bis etwa 2,2 MHz. Das ADSL-Frequenzband wird mittels eines "Splitters" von den darunterliegenden Bändern (ISDN, Analog-Telefonie) getrennt.
Das jetzt zur Verfügung stehende DSL -Frequenzband wird wiederum aufgeteilt in ein Sende-Band (Upload) und ein Empfangs-Band (Download), dass beim "ADSL-over-ISDN" -Standard den Frequenzbereich von 138 kHz bis 276 kHz (Upload) und 276 kHz bis 1104 kHz (Download) und bei ADSL2+ sogar bis zu 2200 kHz nutzt.
Zu sehen ist hier das asymmetrische Prinzip des ADSL, dass wesentlich mehr Bandbreite für den Download und wesentlich weniger Bandbreite für den Upload zur Verfügung stellt. In Abhängigkeit der beim Senden und Emfangen von Daten zur Verfügung stehenden Übertragungskanäle kann eine Datenübertragungsrate von mehreren 1000 bit/sekunde erzielt werden.
Die zur Verfügung stehende Bandbreite ist also Voraussetzung für eine mehr oder weniger hohe Datenübertragungsrate. Mit ADSL2+ ist so z.B. im Downstream eine maximale Datenrate von bis zu 24.000.000 bit/s (24 Mbit/s) möglich.
Zuletzt aktualisiert am 27.03.2010 von ZUDO.
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