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Unter Malware ist "bösartige" Software zu verstehen, also ein Computerprogramm, das dazu entwickelt wurde, einem PC (Benutzer) Schaden zuzufügen. Malware ist also keine -wie oft behauptet wird- fehlerhafte Software, sondern eine auf einen Angriff programmierte Software.
Dabei steht der Begriff "Malware" nicht allein für z.B. den bekannten Computervirus, sondern als Oberbegriff für alles was sich auf dem PC an bösartigen Dateien einschleichen kann.
Schadprogramme, egal welcher Art, haben eine gemeinsame Eigenschaft: Der gewöhnliche PC-Nutzer bemerkt sie meist gar nicht bis es zu spät ist!
Ohne Sicherheitsmechanismen auf dem heimischen PC ist absolut JEDER von Malware -Angriffen betroffen.
Was kann Malware sein:
- Computervirus: verbreitet sich, indem er sich in Programme, Dokumente oder Datenträger schreibt ohne sich zu vervielfältigen.
- Computerwurm: verbreitet sich über Computernetze wie das Internet und versucht, in andere Computernetze durch Vervielfältigung einzudringen.
- Trojaner: funktioniert meist als Teil eines Wirtsprogramms und sucht häufig eine Hintertür (Backdoor), um einen Virus herunterzuladen und zu installieren.
- Spyware und Adware: forscht den Computer und das Nutzerverhalten des Besitzers aus und sendt die Daten an eine bestimmte Quelle zur Auswertung.
- Scareware: der Benutzer wird dazu verleitet, schädliche Software zu installieren oder fragwürdige Produkte zu kaufen. Sinnlose Warnhinweise über bspw. angeblichen Virenbefall sollen eine gut funktioniernde Software durch eine andere ersetzen.
- Dialer: das Einwahlprogramm über 0900/0190-Mehrwertrufnummern spielt heute bei DSL -Anschlüssen keine Rolle mehr und kann vernachlässigt werden.
Schadfunktionen durch Malware ist zum Beispiel die Manipulation oder das Löschen von Dateien, die Kompromitierung (Veränderung) von Sicherheitssoftware und Firewall, das ungefragte Sammeln von Informationen über den PC-Besitzer, Manipulation durch falsche Informationen, Nutzung eines PC zur Verbreitung von Spam-eMails.
Wie Sie sich davor schützen?
- Halten Sie immer Ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand, nutzen Sie die automatischen Updates und Sicherheitserweiterungen
- Gehen Sie NIE ohne ein Antiviren-Programm ins Internet - egal was Sie möglichweise aus anderen Quellen gehört haben: Für Ihren PC ist das Selbstzerstörung mit Ansage!
- Schalten Sie Firewalls und Antiviren-Software nur ab, wenn Sie vorher das Netzwerk-Kabel vom PC abgezogen haben.
- Installieren Sie nur Programme aus vertrauenswürdigen Quellen. Im Zweifelfall "googeln" Sie ein wenig zu dem von Ihnen gewünschten Software-Produkt.
- Seien Sie immer skeptisch bei eMails von Absendern, die Sie nicht kennen. Lesen Sie ggf. den "header" -Bereich der eMail: mit rechter Maustaste auf eMail klicken --> Optionen --> ganz unten ist der eMail-header (Internet-Kopfzeile). Bringt Ihnen das auch nichts, entweder die eMail in den Ablageordner oder löschen.
- Lassen Sie niemanden an Ihren PC, dem Sie nicht vertrauen. Nicht dass der oder die Ihnen etwas böses will, es könnte nur sein, dass diese Person genau die Sicherheitshinweise nicht beherzigt, die Sie sich mühevoll antrainiert haben.
Bedenken Sie: Sie sind für die Sicherheit Ihres PC selbst verantwortlich!
Zuletzt aktualisiert am 09.07.2011 von ZUDO.
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