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Download Begriffe
Unter VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine asymetrische Datenübertragung zu verstehen, die wesentlich höhere Übertragungsraten über die Telefon- (Kupfer) Leitung realisiert, als das bisher genutzte ADSL oder ADSL2+.
Die derzeit eingesetzten VDSL-Standards sind VDSL1 und VDSL2.
Mit VDSL1 werden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 52 Mbit/s Downstream (Download) und 11 Mbit/s Upstream (Upload) realisiert. Mit dem erst 2005 eingeführten VDSL2 -Standard ist über ein Frequenzband von bis zu 30 MHz eine Datenübertragungsrate von theoretisch bis zu je 100 Mbit/s sowohl im Upstream als auch Downstream erreichbar.
Der VDSL2 -Standard geht also in Richtung "symetrische" Datenübertragung im Gegensatz zum ADSL -Standard.
Da der VDSL1 -Standard bisher nur recht stiefmütterlich umgesetz wurde, konzentrieren sich die Netzbetreiber -insbesondere die Deutsche Telekom als Netzverwalter- auf den neuen VDSL2 -Standard. Seit 2006 baut die T-Com bundesweit flächendeckend ein VDSL2 Netz auf, das in einzelnen Ballungsgebieten bereits aktiv eingesetzt wird.
Mit dem VDSL2 -Standard ist ein parallele Übertragung von Internetdaten, Internettelefonie und Internet-TV (IPTV) in HDTV-Qualität ohne Verluste möglich.
Natürlich kann auch die klassische Festnetztelefonie über dieses Netz weiterhin realisiert werden; ein VDSL2 -Splitter trennt wie auch beim herkömmlichen DSL die Signale zwischen Telefon und IP- (Internet)Verbindung.
Zuletzt aktualisiert am 09.07.2011 von ZUDO.
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