Unberechtigt (illegal) Files Downloaden


Downloaden kann nur dann gefährlich werden, wenn Du nicht aufpaßt, wo bzw. von wem Du Deine Files herunterlädst. Den Musik- und Filmverlagen entgehen mittlerweile so hohe Umsätze, dass der naive "Sauger" durchaus mal bei einem "Spion" der Unterhaltungsindustrie beim Herunterladen in die Falle tappt!
Was dabei und vor allem danach passiert ist meist nicht mehr spaßig!
 
 

Was ist illegales Downloaden?

Unter illegalem Datenverkehr wird heute die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Files aus nicht authorisierten Quellen verstanden. Dazu kann auch ein direktes Kopieren dieses Materials von einem PC zum anderen, die über das Internet miteinander verbunden sind, oder das Herunterladen von solchen Inhalten aus Tauschbörsen wie eDonkey, KaZaa, eMule und ähnlichem gehören.

Nicht der Datenverkehr an sich ist das Problem, da auch mit einer Mail (irgend-)ein Anhang mitgesendet wird, oder aus dem Internet Skripte heruntergeladen werden. Hauptsächlich das Versenden (verbreiten) des Files aus bestimmten Quellen ist in der Regel problematisch. Die Erfahrung zeigt mittlerweile, dass Missbrauch fast immer auf Filesharing zurückzuführen ist.

So kommt es bei erwiesenen Copyright-Verletzungen durchaus mal zu Schließungen der Tauschbörsen oder zumindest zur Abschaltung bestimmter Server wie der » eDonkey-Servers Razorback2 im Frühjahr 2006.


 
Die Folgen des illegalen Downloads?
Laut Urteil des Landgerichts Hamburg in 2004 können Inhaber von Urheberrechten (Künstler - Verlage - usw.) bei der Verfolgung möglicher illegaler Download-Angebote vom Zugangs-Provider Auskunft über die Identität des Kunden verlangen. Dabei ist es recht einfach über die jeweilige Internet-Session des Nutzers an die jeweils dynamisch vergebene IP-Adresse heranzukommen.

Wenn also jemand glaubt, dass er bei AOL oder T-Online über seine ihm dynamisch zugeordnete IP nicht auffindbar ist, liegt er vollkommen daneben.
Der konkrete Fall der Musikgruppe Rammstein ist bei » Heise noch einmal ausführlich nachzulesen.


 
Realtones downloaden Was passiert wenn ... ?
Hat die Staatsanwaltschaft vom Provider den Namen bekommen, dann sieht es für Denjenigen schlecht aus.
Die Musikindustrie (die natürlich auch gefakte Filesharing-Accounts unterhält) erstellt eine Liste mit Datum, IP-Adresse und Dateinamen der Datei, die heruntergeladen wurde, zusammen.

Als zusätzlichen Beweis wird sie die geladene Datei vorlegen. Niemand wird (wohl auch zurecht) dem Beschuldigten glauben, dass diese Dateien nicht von seinem Rechner heruntergeladen wurden, was auch das nachträgliche Löschen der besagten Datei nicht ändern wird!

Die Musikindustrie zeigt übrigens nur die an, die ihre Dateien in Tauschbörsen zum Download zur Verfügung stellen (Da dies -juristisch gesehen- die strafbare Verbreitung darstellt) .

Da nun jeder der über die Tauschbörsen gern downloaden möchte auch Uploads zur Verfügung stellen muss, ist quasi auch jeder "fällig". Eine interessante Darstellung auch bei der Stiftung Warentest, die sich mittlerweile dem Thema des » illegalen Downloaden angenommen hat.


 
Wann bist Du auf der sicheren Seite?
Biete auf keinen Fall urheberrecht-geschützte Dateien als Download von Deinem PC oder Deinem Server, der mit dem Internet verbunden ist, an.
Bedenke, dass selbst wenn Du eine Musik-CD oder eine Film-DVD erwirbst, die CD/DVD zwar Dein Eigentum ist, das Material darauf jedoch weiterhin dem Urheberrecht unterliegt.
Du kannst Deinen (Original)-Erwerb jederzeit verschenken oder verkaufen, wenn Du davon jedoch Kopien anfertigst, und diese dann weiterverschenkst oder verkaufst, kann es Probleme geben.

Vergewissere Dich, dass Du nur Files Downloaden darfst, ohne als Gegenleistung Files anbieten zu müssen.
Nach aktueller Praxis ist das Anbieten und damit die unerlaubte Verbreitung von copyright-geschützen Files der intensiv verfolgte Rechtsverstoß.

Die Folgen illegalen Downloads werden in Foren und Newsgroups intensiv diskutiert. Tenor ist, dass der Privatanwender bei Fehlverhalten durch beispielsweise unberechtigtes Vervielfältigen von geschützten Werken direkt in der Mühle des Gesetzes landet. Dabei ist die Verfolgung der damit begangenen Straftat -zumindest beim ersten "Erwischen"- noch halbwegs zu händeln (inklusive möglicher Geldbussen). Richtig heftig wird es, wenn die Rechteinhaber auf dem zivilen Rechtsweg einen möglichen Schaden einklagen. Die Geldsummen, die dann im Raum stehen sind für viele Internet-Nutzer nicht aufzubringen. Unsere Empfehlung: Beobachtet die Diskussionen, vermeidet Tauschbörsen und das illegale Downloaden von Files.